Corbeyran

Corbeyran

Éric Corbeyran wurde 1964 in Marseille geboren, lebt aber seit 1987 in Bordeaux. Nachdem er zunächst als Feriencenter-Animateur und dann als freiberuflicher Werbegrafiker gearbeitet hatte, begann er seine Comic-Karriere 1980 mit dem Szenario für die Serie Die Klauen des Sumpfes. Rund 200 Alben später, von Fans und Publikum geschätzt, ist er heute einer der bekanntesten französischen Szenaristen, und signiert seine Arbeiten von Anfang an mit „Corbeyran”. Er reist viel und interessiert sich für (fast) alle Themen und versucht, (fast) alle Genres zu erkunden, von Thriller (Doppelgänger) über Science-Fiction (Der Regulator) bis hin zu Abenteuergeschichten (Nelson Lobster), historischen Stoffen (Die Klauen des Sumpfes, Blutige Mauern), Humor (Kid Korrigan, Die Mär der Ringe), Western (Badlands) und Heroic Fantasy (Weëna). Der erste große Erfolg kam 1997 mit Der Gesang der Strygen (und dem Spin-Off Der Klan der Chimären), gezeichnet von Richard Guérineau, einer langen Saga über die Ursprünge der Menschheit , mit der er gleichzeitig den Grundstein für eine neue Richtung bei fantastischen Comic-Thrillern legte. 1999 bot ihm der Harausgeber „BD Boom“ die Möglichkeit, mit Paroles…ein kollektives Werk aus der Feder bekannter Zeichner (Margerin, Juillard, Mézières, Cabanes, Larcenet, Davodeau, Baudoin …) und auch weniger bekannter zu produzieren. 2001 schuf er auf Wunsch der Redaktion der Monatszeitschrift „D.Lire“ die von David de Thuin gezeichnete Serie Zélie et Compagnie, die dann ab 2007 mit einer 2. Staffel fortgesetzt wurde. Nach einer Begegnung mit dem Maler Jean-Pierre Ugarte, schrieb er 2003 Le Territoire (Delcourt, ein fantastisches Fresko zum Thema Tod, Liebe und Wahnsinn, gezeichnet von Espé. Ebenfalls im Jahr 2003 schrieb er in Begleitung des Informatikers Achille Braquelaire Imago Mundi, eine Reihe von wissenschaftlichen Thrillern, gezeichnet von Luc Brahy. 2005 inspirierte ihn sein Treffen mit dem Politiker Nicolas Hamm dazu, Die Opalverschwörung zu schaffen, eine epische und esoterische Fabel über die Zukunft der Menschheit, die von Grun aufwendig inszeniert wurde. Wenn auch das Fantastische in seiner Bibliographie einen Lieblingsplatz einnimmt, so zögert Corbeyran doch nicht, auch so intime und bewegende Geschichten wie Lie-de-Vin oder Rosangella zu erzählen, gezeichnet von seinem Teampartner Olivier Berlion (mit dem er mehr als zwanzig Alben produziert hat). Während ein Großteil seiner Produktion an Teenager und Erwachsene gerichtet ist, spricht Corbeyran auch gerne die Jüngeren an, wie seine Serien Le Cadet des Soupetard und Sales Mioches belegen, beide gezeichnet von Berlion, und in jüngerer Zeit Natty und Okhéania, die jeweils von Melvil und Picard gezeichnet wurden. Corbeyran erhielt bereits zahlreiche Auszeichnungen, wie im Jahr 2006 für das von Défali entworfene La Loi des 12 Tables oder 2008 für das ehrgeizige Projekt Uchronie [s], das in mehreren Nebenserien eine Welt der Zukunft beschreibt. Corbeyran gewann 2005 den Jacques-Lob-Preis für sein Gesamtwerk. Viele weitere Auszeichnungen haben seine Karriere geprägt: Preis für das beste Jugendalbum in Blois (1996), Bulle d’Or für das beste Drehbuch in Brignais (1997), bestes Album in Chambéry( 2000) und Cognac (2007), Interfestival-Preis (2000), Extrapole-Preis (2000), Canal BD-Buchhändlerpreis (2000), Tournesol-Preis (2002), Jules-Verne-Preis (2005), Coup de Coeur in Sierre (Schweiz), bestes ausländisches Album in Sobreda (Portugal) und zuletzt Silbermedaille beim International Manga Award (Japan).

Doppelgänger - Das doppelte Böse
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Die Opalverschwörung*
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Die Verwandlung
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Der Gesang der Strygen 1 - Schatten
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Der Klan der Chimären 1 - Tribut
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Metronom 1  - Nulltoleranz
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Assassin's Creed 1 - Desmond
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Badlands 1: Das Eulen-Kind
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