Die erstaunliche Charlotte kennen wir aus Volle Leichenhalle vom selben Autorenteam: eine gelernte Schauspielerin, jetzt leider nur Stuntfrau…
...Expertin in China-Schach, Kettenraucherin und einiges mehr. Als sie damals den glücklosen Ermittler Eugène Tarpon um Hilfe bat, hieß sie noch Schultz und mit Künstlernamen Charlie Memphis. Nun ist ihr Nachname Malrakis, denn sie hat tatsächlich diesen Tontechniker geheiratet, aber eigentlich hat sie mit diesem Fall gar nichts zu tun!
Ein braves Töchterchen aus den Vororten wird vermisst und Tarpon nimmt den Auftrag nur an, weil ein Polizei-Kommissar ihn darum bittet – das läuft sonst eher anders herum. Bald stolpert er durch ein Gespinst aus Beziehungen zwischen Polizei, Politik und Kriminalität. Da Tarpon Abwegen nicht abgeneigt ist, verliert er den Überblick, und nicht nur er. Dafür ermittelt er über weite Strecken in der coolen Felljacke aus den Beständen von Charlottes Ehemann.
Weitere skurrile Player – neben einer blinden Tippmamsell – stellen die Reformierten Skopzen dar. In dieser Geheimsekte aus Russland ist jeglicher Geschlechtsverkehr ver boten, deshalb schneiden sie sich die äußeren Geschlechtsorgane ab. Vor der Beschneidung gelten die Sektenmitglieder als Esel oder Ziegen, nachher sind sie weiße Tauben und Lämmer.
Was beginnt als ein Fall, der zu klein ist, um ihn anzunehmen, entpuppt sich als ziemlich dickes Brett, und alle Beteiligten werden mächtig in Mitleidenschaft gezogen. Besonders Charlotte Charlie Schultz Malrakis, die zwar mit dem Fall nichts zu tun hat, es aber trotzdem knüppeldick abkriegt.
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