Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts steht Griechenland unter osmanischer Herrschaft, eine Situation, die von vielen Griechen offenbar hingenommen wird. Doch in den ersten Jahren des 19. Jahrhunderts entsteht allmählich ein nationalistisches Bewusstsein. Zunächst werden eine Puppe und eine Flagge verbrannt, bevor man zu den Waffen greift. Im Februar 1821 bricht schließlich der Krieg aus. Die Griechen träumen natürlich vom Sieg, doch ihnen steht ein Imperium mit seinen Verbündeten gegenüber. Die Griechen sind einer unerbittlichen Unterdrückung ausgesetzt, die in Massakern mündet. Die europäischen Mächte weigern sich einzugreifen, das Gewicht der Bündnisse lähmt jede Initiative, und die Schrecken der Napoleonischen Kriege sind vielen noch in lebhafter Erinnerung. Glücklicherweise überzeugen die strategischen Herausforderungen, die wiederholten Hilferufe und die öffentliche Meinung die Staaten schließlich davon, einzugreifen. Frankreich, das Vereinigte Königreich und Russland verbünden sich für die Sache. Doch in Zeiten, in denen Diplomatie oft unter Waffengewalt stattfindet, löst der kleinste Funke das Schlimmste aus.
Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Sei der Erste, der das Produkt bewertet.
Du mußt angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden