Roxane Leduc ist ein Kind der Berge, daheim in den Alpen wie im fernen Himalaya. Nach den wilden Abenteuern in diesem Band wird sie sich als Bergführerin betätigen...
…wie in Band 17 der Serie Caroline Baldwin nachzulesen ist. Doch zuvor erlebt sie harte Thriller, wie es sich für Carolines gute Freundin gehört. In zwei Episoden geht es um die legendäre „Hand von Pangboche“. Pangboche ist ein Dorf in Nepal und liegt auf 3.985 Meter. Berühmt ist es für sein Kloster, in dem angeblich der Skalp und die mumifizierte Hand eines Yeti aufbewahrt wird bzw. wurde, denn Letztere wurde gestohlen.
Der Legende nach ging Lama Sangwa Dorje einst in eine Höhle, um zu meditieren. Während seines Aufenthalts wurde er von einem Yeti versorgt, der ihm Nahrung, Wasser und Feuerholz brachte und schließlich sein buddhistischer Schüler wurde. Als der Yeti starb, nahm Sangwa die Hand und den Skalp an sich und brachte sie zurück in das Kloster.
Dort verblieben sie als heilige Reliquien, bis der Ölmilliardär und Abenteurer Tom Slick aus Texas 1957 erstmals Fotos der Hand machte. Zwei Jahre später stahl Peter Byrne bei einer weiteren Expedition angeblich Teile der Reliquie. Sir Edmund Hillary, der Mount Everest-Bezwinger, stellte 1960 fest, dass das Artefakt nicht echt sei, ohne zu wissen, dass Byrne bereits Teile davon ersetzt hatte.
Autor André Taymans hat die zwei HimalayaStorys für ihn ganz unüblich als „Couleur directe“ gezeichnet, wobei Strichzeichnung und Kolorierung nicht in zwei separate Arbeitsschritte aufgeteilt sind. Somit sind viele Panels sehr malerisch geworden und man merkt dem Autor seine Liebe an für diese Region, die er mehrfach bereist hat und in verschiedenen ComicGeschichten als Schauplatz auswählte.