Was haben die vielen Chinesen auf Baumwollfeldern in Peru zu suchen? Dabei sind es gar keine Chinesen, sondern Japaner und einer von deren Nachfahren wird es 1990 sogar zum Präsidenten des Landes bringen!
Am 3. April 1899 traf das erste Schiff, die Sakura Maru, aus Japan in Callao ein. Unter den 790 Männern an Bord war Ayumu, der nun in glühender Sonne für die gute Pima-Baumwolle schuften muss und der sein Leben auf Sigis Mitgefühl setzt.
Sigi Hasslers Weltreise ist aber in erster Linie eine PR-Tour für die Adler-Werke und Deutschland, die an fotogene Plätze wie antike Inka-Tempel führt. Was sie nicht weiß: mächtige Männer haben in ihre Expedition zwei böswillige Spione, Emil und Jürgen, eingeschleust.
In der Heimat indessen muss sich Sigis beste Freundin, die Jüdin Hanna, von dem Unternehmer Gottfried Geyer demütigen – und ermorden lassen. Geyer ist nämlich Sponsor von Sigis Weltumrundung, aber er wird seinerseits gesteuert von dem wichtigen Nazi- Funktionär Alfred Rosenberg.
Rosenberg rief den KfdK – Kampfbund für deutsche Kultur – ins Leben. Moderne Kunst, Musik und Archi- tektur, zum Beispiel die des Bauhauses, wurden hier heftig bekämpft, lächerlich gemacht oder als „Kulturbolschewismus“ verhöhnt. Gemeinsam mit Baldur von Schirachs Hitlerjugend war das „Amt Rosenberg“ im Reich enorm wirkmächtig.
In dieser Episode wird viel mit Dynamit hantiert, eine damals vergleichsweise neue Erfindung, deren verheerende Kraft alle Welt in Angst und Schrecken versetzte. Alfred Nobel, der Erfinder, erkannte dies voll Entsetzen und stiftete daraufhin den Nobel-Preis.
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