Dieser Westernheld ist nicht nur ein „weißer Indianer“, ein Freund der amerikanischen Urbevölkerung also, mit einem hochsensiblen Rechtsempfinden…
…er hat auch ein kompliziertes Innenleben. Schon die Desertion aus moralischen Gründen zu Beginn der Saga bereitet Sergeant Kirk Probleme, aber zusätzlich plagen ihn Schuldgefühle für das Massaker in Fort Vance, wo er ohne es zu ahnen die Indianer zum Sieg über seine ehemaligen Kameraden von der 7. Kavallerie führte. So sehr nagt es an Sergeant Kirk, dass er sich aus der menschlichen Gemeinschaft verabschiedet und die Einsamkeit sucht. Heute würde man sagen, er hat eine Depression. Und was ist seine Rettung? Das nächtliche Flötenspiel seines Freundes Doc Forbes!
Ein Duell mit einem Kopfgeldjäger oder die Jagd auf einen menschenfressenden Jaguar sind ihm auch willkommene Ablenkungen. Neben diesen klassischen Elementen wie in einem Film Marke „John Wayne“ (der als Sheriff „Bulldog“ Murphy einen Gastauftritt hat), kristallisiert sich immer mehr heraus, was Sgt. Kirk zu einem Western für Erwachsene macht: komplexe Charaktere mit einem spannungsreichen Innenleben.
Ausgeklammert blieb bislang das Liebesleben von Kirk, seinem Blutsbruder Maha, Pferdeflüsterer „El Corto“ und dem stillen Dr. Forbes. Vielleicht ändert sich das mit dem Erscheinen der schönen Seminole-Indianerin mit Namen Kani..?
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