Früher war bekanntlich alles besser. Wie schön wäre es da, wenn man einfach wieder hin könnte, in die guten alten Zeiten.
Die New Yorkerin Tabatha Sands ereilt dieses Glück, als sie eines Tages im Jahr 1959 erwacht, nachdem sie gestern in 2026 zu Bett gegangen war.
Zeitreisen sind ein klassisches Thema in Literatur und Film. Eine der bekanntesten ist wohl H.G. Wells‘ Zeitmaschine mit dem „Großvater-Paradox”. Es geht so: wenn ein Reisender in der Vergangenheit seinen eigenen Großvater tötet, bevor dieser Kinder zeugen kann, wird er selbst nie geboren und kann die Zeitreise somit gar nicht antreten. In dieser Story wird es nicht ganz so kompliziert, aber auch nicht einfach.
Reist man in die Vergangenheit, staunen die Menschen normalerweise über die spektakulären Neuerungen und das Wissen des Besuchers aus der Zukunft. Im New York von 1959 aber hält man Tabatha nur für ein bisschen gaga. Sie dagegen wundert sich über ausgestor- bene Berufe wie den Tankwart mit seinem kostenlosen Service – sogar die Frontscheibe wird geputzt!
Mit ihrer Instagram-Erfahrung angelt Tabatha sich problemlos einen PR-Job als „Grüne Hexe“. Die stammt aus einem Wortspiel im Englischen: der New Yorker Stadtteil Greenwich spricht sich genauso aus wie „green witch”. Die rüden Sitten der Männer in der Werbe- und Filmbranche kennt Tabatha trotz Me Too aber auch aus der Gegenwart.
Letztlich hat sie nicht viel Zeit, sich mit Kulturkampf aufzuhalten, denn ehe sie sich versieht, steckt die unfreiwillige Heldin in einer Spionage-Affäre mit tragischer Reichweite bis in ihre emotionale Heimat, das gute alte 2026..
Leider sind noch keine Bewertungen vorhanden. Sei der Erste, der das Produkt bewertet.
Du mußt angemeldet sein um eine Bewertung abgeben zu können. Anmelden